Ein Jahr, Publikumspreis, Bardentreffen: Der Hype um die Newcomer-Band Jelias ist real. Aber können sie ihre Mischung aus Pop, Jazz und Rap auch live halten? Charlotte und Farah haben nachgefragt, was hinter der positiven Energie steckt – und was nach dem Hype kommt.
Der Name Jelias kursiert in der fränkischen Musikszene: Die Newcomer-Band hat innerhalb eines Jahres den Publikumspreis gewonnen und spielt demnächst auf einer großen Bühne beim Bardentreffen Nürnberg. Doch wer steckt hinter dem Sound, den sie selbst als eine dynamische Mischung aus Jazz Funk, Rock und Pop beschreiben?
Rabbit Radio’s Tunesday-Moderatoren Charlotte und Farah haben die junge Band, die uns live im Studio mit einer Performance von „Alles taut auf“ begeistert hat, zum kritischen Interview gebeten. Wir wollten wissen: Was hält den Hype am Laufen und welche Botschaften verstecken sich in ihren Songs?

Musikalische Einflüsse: Cro, Zartmann und Sam Cooke
Hauptsongwriter Julius verrät im Gespräch, wie die Musik von Rap-Größen wie Cro ihn inspirierte, vom „Radioing“ wegzugehen. Gleichzeitig ist die Band von Künstlern wie Zartmann und dem Soul-Pionier Sam Cooke beeinflusst. Diese musikalische Vielfalt macht den Klang von Jelias so unberechenbar und spannend.
Dabei geht es den Musikern um mehr als nur um Unterhaltung. Ihr Song „Panama“ entpuppt sich als überraschendes Plädoyer für die Heimat Nürnberg und das Gefühl des „Heimkommens“.
Hier findet ihr Jelias:
Was kommt nach dem Hype?
Die Band, die sich aus der Schul-Big Band heraus gründete, hat ambitionierte Pläne, die weit über die nächste Festival-Saison hinausgehen. Julius, der neben der Musik Ingenieurswissenschaften studiert, spricht offen über sein Ziel, einen positiven Impact gegen den Klimawandel zu leisten.
In diesem Talk erfahrt ihr, wie die Band mit unterschiedlichen Meinungen umgeht, was die Zukunftsziele abseits der Bühne sind und warum ihre Musik eine dringend benötigte positive Energie in unsicheren Zeiten verbreiten will.